Armand van Helden

Armand van HeldenDJ Armand van Helden kann in jedem Fall als multinational bezeichnet werden. Seine Mutter ist libanesischer und französischer Abstammung und sein Vater ist Niederländer mit indonesischer Abstammung. Durch den Job des Vaters (Air Force), war Armand van Helden bereits in jungen Jahren ein Weltenbummler.

Die meiste Zeit verbrachte er allerdings in der Türkei, den Niederlanden und Italien. Seinen ersten Drumcomputer kaufte er sich im zarten Alter von 13 Jahren. Somit war der Grundstein für seine Karriere gelegt, denn nur zwei Jahre später startete er die ersten Versuche als DJ. Im Jahre 1988 ging er nach Boston und hatte nebenberuflich einige Auftritte in diversen Clubs.

Seine erste Veröffentlichung war der Mix mit dem Titel „Stay in my Mind“ von Deep Creeds. Sein erster Club-Hit war „Move it to the left“, der unter dem Label Strictly Rhythm erschienen ist. Im Jahre 1994 schaffte Armand van Helden dann auch den weltweiten Durchbruch mit der Platte „Witch Doctor“, welche in den USA sogar Platz 5 in den Charts erreichte. Namenhafte Künstler, wie beispielsweise Faithless, Jimmy Sommerville oder New Order nahmen danach seine Remix-Künste in Anspruch. Nachdem seine Interpretationen der Sängerin Tori Amos in Großbritannien zu einem Nummer-Eins-Hit wurde, wurde er infolge dessen auch von Weltstars wie Janet Jackson oder den Rolling Stones engagiert.

Trotz der Tatsache, dass der DJ Armand van Helden keine Noten lesen kann und auch kein Instrument beherrscht, konnte er sich nicht nur als DJ, sondern auch als Produzent behaupten. Das Aussehen des DJs wurde zudem auch als Grundlage für Figur Ali G. verwendet, die von Sacha Baron Cohen gespielt wurde.

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